Christoph ... christoph@architektur-preis.de
Arrogantes Auftreten, schwarze Klamotten und ein gestörtes Verhältnis zu Baukosten zeichnen unseren Chef nicht aus. Vielmehr stellt er sich immer gut gelaunt dem Alltagsstress und den kleinen Problemchen auf der Baustelle. Vielleicht ist das der Grund dafür, dass sowohl ehemalige Bauherrn sowie auch die einzelnen Handwerkerfirmen noch immer gerne zum Kaffee im Büro vorbeischauen.
Als Ausgleich für so viel Arbeit wird dann das arme Mountainbike den Pfänder rauf und nach einem (…oder mehreren…) gemütlichen Bier wieder hinunter geplagt (dabei fällt er auch schon mal in einen Stacheldrahtzaun und kommt dann am nächsten Tag leicht bemitleidenswert ins Büro). Oder Freunde nehmen horrende Telefonrechnungen auf sich um ihm - laut Windbericht - die besten Plätze zum Windsurfen auf Sardinien mitzuteilen.
Studiert hat er sein architektonisches Fachwissen an der Fachhochschule Biberach, wo er im Frühjahr 1989 das Diplom erhielt. Der technische Feinschliff erfolgte dann in drei Jahren der Anstellung; woraufhin er 1992 auch schon sein eigenes Büro - zuerst in Partnerschaft und seit Sommer 2003 - als Architekturbüro Preis im Schloss Moos eröffnete.
Hier knechtet er seine Mitarbeiter nun tagtäglich, indem er sie - als Weingourmet - preisgekrönte Rotweine verköstigen lässt, die die junge Architektin Sabine so gar nicht verträgt.
Neben dem Architekten- und Sportlerdasein füllen dann noch seine Frau Lisa - die beim Radeln schon den ein oder anderen Mann staunend hat stehen lassen - und die beiden Söhne Raphael und Jakob die Freizeit aus.